wuppertalaktiv!: Für das neue Stadttor

(06.11.2013)

Für viele Menschen, die Wuppertal besuchen, beginnt die Stadt am Döppersberg. Der erste Eindruck zählt! Aber auch für uns Wuppertaler ist ein attraktiver Stadteingang wichtig. wuppertalaktiv! ist für die Neugestaltung des Döppersberg in einer klar definierten Qualität.

Grafik: Stadt Wuppertal

Diese Qualität definiert wuppertalaktiv! mit folgenden drei Punkten:

  • Der Busbahnhof einer deutschen Großstadt muss zentral am Bahnhof liegen und gehört nicht eingezwängt zwischen die Fahrspuren der Hauptverkehrsstraße
  • Die Anbindung der Fußgängerzone an den Hauptbahnhof über eine Brücke statt durch einen Tunnel, um den direkten Blickkontakt zur Einkaufsmeile rund um die Alte Freiheit/Poststraße bzw. auf das historische Bahnhofsgebäude zu ermöglichen
  • Die Absenkung der B 7 verbunden mit der verlagerten Anbindung der Bahnhofstraße. Daraus ergeben sich eine Verkehrsverlagerung und gleichzeitig eine Trennung von Fußgängern und PKW.  wuppertalaktiv! sieht darin einen wichtigen Impuls zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Elberfelder Innenstadt.


Eine Stadt, die ihre Besucher auf den ersten Metern mit einer "Harnröhre" begrüßt, kann nicht erwarten, dass sie positiv wahrgenommen wird. Wir wollen, dass mehr Menschen in dieser Stadt leben und Unternehmen hier investieren. Auch dafür brauchen wir einen guten ersten Eindruck.

wuppertalaktiv! meint: Das geht nur mit dem neuen Döppersberg.

So notwendig die Neugestaltung unseres "Stadttores" ist, so wichtig ist es zu hören, was Anwohner, Handwerker und Einzelhandel bewegt. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist, dass das Handeln der Stadt als "öffentliche Hand" von besonderen Rahmenbedingungen geprägt wird, die sich deutlich von denen Privater unterscheiden.

wuppertalaktiv! ruft alle handelnden und diskutierenden Personen auf, bei ihren Überlegungen nicht nur den eigenen Blickwinkel zu berücksichtigen.
Wir sind überzeugt davon, dass uns die Diskussion über die Deckelung der Bausumme auf 105 Mio. Euro nicht weiter bringt. Wir dürfen die Chance, mit diesem wichtigen Projekt unsere Stadt ein entscheidendes Stück weiter zu bringen, nicht verschenken! Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die langfristige Weiterentwicklung unserer Stadt.

Die Neugestaltung des Döppersberg muss umgesetzt werden. Dabei ist der Kostenanstieg so moderat und planbar wie möglich zu halten. An einem Prozess mit diesem Ziel beteiligt sich wuppertalaktiv! gerne.