Nr. 90: Mercedes Benz Niederlassung Wuppertal

(22.03.2011)

Wenn Daimler wüsste, was Daimler weiß

Bestes Kabrio-Wetter für eine Probefahrt mit einem der ausgestellten Schmuckstücke in der Mercedes-Benz-Niederlassung herrschte am Morgen des 90. Business Breakfast am 22. März. Fast alle der über 250 angemeldeten Gäste kamen denn auch zur Varresbecker Straße, und der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsjunioren, André Müller, durfte sich bei seiner Begrüßung über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Auch Stefan Heinz, der Leiter der Mercedes-Benz-Niederlassung, zeigte sich freudig überrascht über das zahlreiche Erscheinen der Bergischen Unternehmerinnen und Unternehmer.

In Wuppertal, Remscheid und Solingen werden jährlich über 5.000 Fahrzeuge abgesetzt und mehr als 40.000 Fahrzeuge gewartet und repariert, denn, so Heinz, "hier sind echte Profis am Werk", und die verfügten über ein entsprechendes Know-how.
Erfreulich und anerkennenswert auch die hohe Zahl an Auszubildenden, die in den drei Standorten bei Mercedes-Benz ihr Handwerk lernen: Zurzeit werden 50 junge Menschen in den verschiedensten Berufen ausgebildet.

Als Referenten des Morgens stellte Heinz Raymond J. Chow vor, Mitglied des Business Innovation Teams bei der Zentrale in Stuttgart, einer Kreativabteilung innerhalb des Konzerns, deren Ziel es ist, innerhalb des Kerngeschäfts des Fahrzeugherstellers neue Wachstumspotentiale zu erkennen und diese denn auch möglichst schnell umzusetzen. Nicht immer ganz einfach, so Chow, denn es gälte, für solch entwicklungswürdige Projekte die Begeisterung auf allen Ebenen innerhalb des Unternehmens zu wecken und auch die Skeptiker von einer guten Idee zu überzeugen. Als Beispiel erläuterte Chow zwei Projekte, die sich mit der immer problematischer werdenden Verkehrssituationen vor allem in den Großstädten weltweit beschäftigen und die sich im Moment in der Phase des External Pilot befinden. So das Mietwagen-Projekt car2go, das sich in Ulm in der Erprobungsphase befindet und auch im texanischen Austin getestet wird. Hierbei können die registrierten Anwohner 200 über die Stadt verteilte Smart für ihre Fahrten nutzen und dann einfach wieder abstellen. Eine weitere Neuerung ist das in Ulm und Aachen anlaufende car2gether, eine "Mitfahrzentrale 2.0", so Chow, bei dem Interessenten soziale Netzwerke wie facebook nutzen oder twittern und sich so schnellstmöglich untereinander verabreden können. Vielversprechende und zukunftsweisende Projekte der daimlerschen Kreativwerkstatt, die auf mehr hoffen lassen.

Zum Ende wurde unter den Anwesenden je ein Wochenende mit dem neuen SLK, dem brandneuen CLS und der modernisierten C-Klasse verlost - Glückwunsch an die Gewinner!

Zum nächsten und 91. Business Breakfast lud Søren Walla, Geschäftsführer von Deepwood Pro, in das DAV Kletterzentrum 'Wupperwände' in der Badischen Str. 76 in Wuppertal-Langerfeld ein. Termin ist der 13. April zur gewohnten Zeit.