Am 16.11, einem ersten, kalten Wintermorgen fanden viele Besucher des 96. Businessbreakfasts den Weg in die Mensa der Bergischen Universität. Thema war die Umstellung der Diplomstudiengänge auf die Bachlor- und Masterstudiengänge. Prof. Fallgatter -Dekan der Wirtschaftswissenschaft- erläuterte die Entwicklung und zeigt die Hintergründe der Reform auf. Sein Fazit war, dass es tatsächlich Unannehmlichkeiten für die Studenten in 2008 gab, die durch eine unvermeidliche aber ernorme Belastung der Universitäten bedingt waren. Heute ist das System gut eingespielt, die Abschlusszeugnisse sehen sogar optisch fast gleich aus und die Wirtschaft hat die Abschlüsse angenommen. Er wies allerdings auf gewisse Ungerechtigkeiten durch die strenge Notenvergabe hin, die sich konsequent von Beginn des Studiums bis zum Abschluss durchzieht. Eventuelle Austutscher in den Arbeiten lassen sich so heute nicht mehr einfach kompensieren. Herr Prof. Fallgatter bedauerte zudem, dass die Studierenden durch die starke Verschulung der Lehrpläne kaum mehr Gelegenheit haben, neben dem Studium über den Tellerrand bzw. über das Tal hinaus zu schauen.
Im Anschluss an den Vortrag lud Herr André Müller von den Wirtschaftjunioren stellvertretend für den nächsten Gastgeber die Anwesenden zum nächsten BB in das Wuppertal Institut ein.
Der nächste Termin ist der 8.12. zur gewohnt frühen Stunde.
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