Döppersberg: „Der Gesamtzeitplan steht!“

(25.08.2016)

Natürlich mussten vor Beginn unter dem eigens vor dem InterCityHotel aufgestellten Pavillon die Luftballone aufgeblasen werden. Denn es war ja nicht irgendeine Baustellenbegehung, die am 23. August bei strahlendem Sonnenschein anstand. wuppertalaktiv! lud ein zum Bergfest am Döppersberg, und annähernd 100 Mitglieder des Stadtmarketingvereins wollten sich die Gelegenheit, den Fortschritt an Wuppertals größter Baustelle zu begutachten, nicht entgehen lassen.

Ausgestattet mit Schutzhelmen und Warnwesten und den eigens vom Von-der-Heydt-Museum ausgeliehenen Headsets ging es, unter der fachkundigen Führung der beiden Projektleiter Martina Langer und Udo Lauersdorf von den WSW, dann los unterhalb der Rettungsbrücke, die das InterCityHotel ist mit dem Busbahnhof verbindet. Dort sind die fünf Haltegleise schon fertiggestellt, Treppenaufgänge und Aufzugschächte lassen sich erkennen. Die Fassade des darunter gelegenen Parkhauses ziert Naturstein, innen werden gerade die Bodenarbeiten abgeschlossen. Auch die großzügigen Fensterfronten der Einkaufsmall sind eingesetzt, daneben kann man schon einen Blick in die künftige Eingangshalle zum Bahnhof werfen. Gegenüber ist der Investorenkubus auf zwei Etagen gewachsen, ihnen werden dank der verwendeten Fertigbauteile die weiteren drei schnell folgen. Imposant ist vor allem der Gang durch die Unterführung auf der dann in beiden Richtungen vierspurigen B7. Auf der einen Seite sind Rad- und Fußwege bereits gepflastert, gegenüber liegt der Eingang zum Parkhaus des Kubus. Fehlen eigentlich nur noch Asphalt und Licht – doch noch wird am Brausenwerth und vor allem an der Kreuzung zur Bahnhofstraße gearbeitet. Dank der schon in Teilen gelegten Bordsteine lässt sich die zukünftige Verkehrsführung klar erkennen.

Planmäßiger Verlauf

Angesichts der Fortschritte auf der Baustelle konnte man die Verwunderung der beiden Projektleiter Martina Langer und Udo Lauersdorf, Stadt Wuppertal, über Berichte der Presse verstehen, der Döppersberg liege im Zeitplan zurück. Natürlich gebe es bei einzelnen Vorhaben Verzögerungen, die sich auf das Gesamtprojekt auswirkten, aber, so Lauersdorf: „Bisher haben wir immer eine Lösung gefunden.“ Und Kollegin Langer bekräftigt: „Der Gesamtzeitplan steht!“ Trotz der Vielzahl der Puzzleteile des Gesamtprojekts und den damit verbundenen Anstrengungen, dies alles zu koordinieren, bleiben die beiden Bauingenieure jedenfalls gelassen, was den planmäßigen Fortgang der Baustelle betrifft.
Schön wird es, das neue Eingangstor zur Elberfelder Innenstadt, das war die einhellige Meinung der Teilnehmer an diesem Rundgang. Davon sollten auch die „Döppersberg“- und „wuppertalaktiv!“- Ballons künden, die in den Himmel entlassen wurden. Und die Halbzeit zur Fertigstellung des Wuppertaler Großprojekts wurde dann auch zünftig bei Bier und Bratwurst vom Grill gefeiert.