141. BB: Individuell auf dem Weg zum Kunden

(15.06.2016)

So lautete das Motto des 141. Business Breakfast bei Flüchter Dialogmarketing.

Und Geschäftsführerin Karoline Flüchter zeigte eindrucksvoll, dass gerade in den Zeiten zunehmender Digitalisierung viele Firmen immer noch auf papiergestützte Werbung setzen. So entfallen etwa 37 Prozent der Werbeetats auf Printwerbung. Farbig, auffällig, schön anzufassen und vor allem individualisiert. Obwohl Forscher bereits für 2015 das papierlose Büro vorausgesagt haben, ist ein Rückgang von Briefen und Postkarten nicht zu spüren. Das liegt sicherlich auch ein einer deutlich einfacheren computergestützten Adressenverwaltung, die auch das gezielte Anschreiben bestimmter Personengruppen in einer Stadt extrem vereinfacht. Auch wenn man manchmal das Gefühl von „big brother is watching you“ hat, so ist es sehr spannend zu sehen, wie schnell man beispielsweise alle Hundebesitzer eines bestimmten Quartieres direkt finden und auch noch nach Familien oder Singelhaushalten unterscheiden kann.


Ein weiteres Standbein der Firma ist immer noch das „Eintüten und Verschicken“ von Briefen. Damit hat Alexander Flüchter bereits als Abiturient am heimischen Küchentisch begonnen, bevor man 2000 in die ersten Geschäftsräume umzog. Und auch hier hat man sich enorm weiterentwickelt. Inzwischen werden 3,6 Mio. Euro an Porto umgesetzt. Damit gehört Flüchter zu den Top 25 Prozent der Lettershops in Deutschland.
Seit 2016 gibt es einen zweiten Lettershop in Hagen, der als teilintegrativer Betrieb arbeitet.


Auch maschinell hat man sich weiterentwickelt. Heute gibt es Kuvertiermaschinen die bis zu 3000 Briefe in der Stunde verarbeiten. Und dabei können diese Maschinen sogar erkennen, wie viele Seiten in jeden Brief kommen, selbst wenn dies nicht bei allen Briefen gleich ist. Aber Sie können auch noch immer wertvolles Papier bedrucken lassen welches dann liebevoll und persönlich eingetütet wird.


Im  Anschluss an den interessanten Vortrag lud Lutz Eßrich von der Wuppertalbewegung zum 142. BB am 7. Juli am Mirker Bahnhof ein und bat jeden, der einen guten Draht zu Petrus hat, um gutes Wetter zu bitten, da es eine Outdoor-Veranstaltung werden wird.